Sexueller Missbrauch Dauerhafter Onlinekongress

Dieser Kongress bleibt dauerhaft online und FREI für jeden zugänglich.

Dieses Projekt soll dazu dienen, dem Thema Sexueller Missbrauch mehr Aufmerksamkeit zu verleihen.

Es kommen laufend neue Interviews hinzu - wenn Du Dich zu meinem Newsletter anmeldest, wirst Du darüber informiert.

Auch Du kannst dieses Projekt mit einer Spende unterstützen!

Mein Name ist Angela Bittl. Mit diesem Projekt setze ich mich für das Thema sexueller Missbrauch ein!

Warum mache ich das: meine Beobachtung und auch mein Erlebtes, wie mit diesem Thema in Deutschland und auch Weltweit umgegangen wird, erschüttert mich. Jeder weiß, sieht und spürt davon die Präsenz. Trotzdem wird kaum darüber gesprochen, hingesehen, hingehört und gehandelt. Die lähmende Angst davor ist spürbar. Durch nicht-handeln wird es nicht besser, im Gegenteil. Sexuellere Missbrauch an Kindern und Frauen nimmt zu. Wohin werden diese Mißstände führen? Eine Gesellschaft, in der die Angst dominiert. Angst sich zu wehren, Angst sich zu zeigen, Angst zu wachsen, Angst vor dem Leben! In diesem Kongress habe ich Menschen zu Interviews eingeladen, die bereit sind, über ihren sexuellen Missbrauch zu sprechen. Ihre Geschichte vor der Kamera kund zu geben. Sowohl Opfer wie Täter. Betroffene Opfer wie Täter zu ermutigen, das Erlebte mitzuteilen, anstatt es nur mit sich selbst herum zu tragen. So können viele andere ermutigt werden, das gleiche zu tun. Dass die Welt erfährt, was möglicherweise direkt in der Nachbarschaft, in der Familie, im Kindergarten, in der Schule, im Sportverein, und in der Kirche getan wird. Und das jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. In Deutschland und auf der ganzen Welt. Sexueller Missbrauch hinterläßt lebenslange Traumatisierungen. Nur durch Aufarbeitung mit Methoden, wie: Traumaarbeit, professioneller Begleitung, tiefster Ausseinandersetzung, Verhaltenstherapie, Gebete, Geistiges Heilen, Energiearbeit, Körperarbeit, sowie der Bereitschaft, dem eigenen Leben eine Chance zu geben, besteht die Möglichkeit zur Heilung. Und wieder positiv nach vorne blicken zu können. Daran zu glauben, und zu vertrauen, dass das Leben auch noch lebenswert sein kann. Was können auch Nichtbetroffene tun? Anstatt weg zu sehen, weil gemeint wird, betrifft mich nicht, sich die Interviews anhören, und genau hineinzuspüren. Sich die Frage zu stellen, wie es einem selbst damit gehen würde. Darüber sprechen, und sich für das Thema öffnen. Es ist das aktive Handeln, das wirklich Veränderung bringt. Dafür ist Mut notwendig! Den Mut zu haben, wenn das Gefühl, die Intuition aufkommt, dass ein Kind, eine Frau gerade sexuell genötigt wird, einzugreifen. Aber auch direkt, verdächtige Personen darauf anzusprechen. Hilfe zu leisten im Handeln. Jede/er kann davon betroffen werden. Es geht uns allen was an!

Ein klares Ja zu sich, und die Bereitschaft, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen, ist der erste Schritt zur Heilung. Betroffene, Opfer wie Täter, brauchen unterschiedliche Heilungswege um sich wieder voll und Ganz auf das Leben mit ALLEM einzulassen.

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Warum ist mir das Thema so wichtig?

In meiner Jugend wurde ich mit Übergriffen konfrontiert. Italien war, auch  zur damaligen Zeit, das Land der Patriarchen. Ich befand mich in einer Phase der Orientierungs und Haltlosigkeit. Und genau das habe ich natürlich auch ausgestrahlt. Allerdings hatte ich das große Glück, mich rechtzeitig wehren zu können, indem ich flüchten konnte. Wäre es mir nicht gelungen, wäre meine Geschichte anders verlaufen. Dafür bin ich sehr dankbar! Trotzdem habe ich mich mit Erinnerungen und Ängsten befassen müssen und wollen. Panik Attacken, Träume und diffuse Ängste haben mich immerwieder eingeholt. Mein Leben wurde damit so beeinträchtigt, dass ich Wege und Möglichkeiten suchte HEILUNG zu finden.

Heute weiß ich" The way out, is the way in"

Es ist der einzige Weg der Befreiung und der inneren Freiheit, alles was mir widerfahren ist, anzunehmen, zu spüren, zuzulassen und vor Allem, bereit zu sein es auch loszulassen. Ganz besonders durfte und darf ich mich noch darin üben, mir selbst zu vergeben und mich mit allem was ich erfahren habe, zu lieben!

Das Vertrauen und den Glauben in das Leben das mir geschenkt wurde, niemals aufzugeben!

Warum gibt es Sexuellen Missbrauch?

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In der Geschichte der Menschheit hat es schon immer Sexuelle Übergriffe gegeben. Es geht darum, Macht über vermeintlich Schwächere zu bekommen.

Was sich zwischen Täter und Opfer abspielt:

Der/die Täter/in - der/die vermeintlich Stärkere - braucht das Opfer - den/die vermeintlich Schwächere - um sich stark und mächtig zu fühlen.

Was aber wirklich passiert, ist dass der Täter sich innerlich unglaublich schwach und machtlos fühlt. Die sexuelle Missbrauchs-Handlung ist der einzige bleibende Weg, um sich machtvoll zu fühlen. Ursachen für diese Übergriffe liegen in Kindheits-Traumatisierungen und Prägungen. Derartige Themen ziehen sich auch in Ahnensystemen durch. In den meisten Fällen haben Täter ebenso sexuellen Missbrauch erlebt. Sowie Dominante Eltern und Vorbilder.